19. Februar 2020, 19:00 Uhr

Gegen den Terror

Erinnerungen eines Staatsanwalts

Teilnahme ausschließlich für alle Polizeibediensteten, unsere Vereinsmitglieder und deren Begleitpersonen - Anmeldung erforderlich

Bildrechte: Klaus Pflieger
Bildrechte: Klaus Pflieger

Referent:

Generalstaatsanwalt a.D. Klaus Pflieger

 

Veranstaltungsdaten: 

Mittwoch, 19.02.2020, um 19:00 Uhr (Dauer: ca. 75 Min.)

im Großen Saal des Polizeipräsidiums Stuttgart,

Hahnemannstraße 1, 70191 Stuttgart

 

Veranstaltungsart:

Talk-/Interviewrunde mit Michael Kühner

 

Eintritt:

Kostenlos

 

 

Teilnehmerkreis:

  • Alle Polizeibediensteten
    (unabgängig von einer Vereinsmitgliedschaft!)
  • Vereinsmitglieder des PHV Stuttgart e.V.
  • Deren Begleitpersonen

 


Der Referent

Klaus Pflieger stammt aus Stuttgart, wo er 1947 geboren wurde. Nachdem er in Tübingen studiert und das Referendariat absolviert hatte, trat er 1975 in den höheren Justizdienst des Landes ein. Zunächst war er beim Amtsgericht Stuttgart tätig, kurz darauf bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

1980 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Bundesanwaltschaft nach Karlsruhe, ehe er 1985 die Leitung eines Referats in der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums übernahm. 1987 folgte die Ernennung zum Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft. Dort war er beteiligt an Verfahren gegen verschiedene RAF-Mitglieder wie auch an den Ermittlungen zu den Polizistenmorden an der Startbahn West des Flughafens Frankfurt, zum Brandanschlag von Mölln und zum Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge.

Im Oktober 1995 wurde Klaus Pflieger Leitender Oberstaatsanwalt bei der größten Staatsanwaltschaft Baden-Württembergs in Stuttgart - ein Amt, das er knapp sechs Jahre ausübte. Im Juli 2001 erfolgte die Ernennung zum Generalstaatsanwalt. 2013 trat er nach einem ereignisreichen Berufsleben in den Ruhestand.

Um was geht es?

Was fühlt man, wenn man einem Terroristen und Mörder gegenübersitzt? Diese und andere Fragen stellen wir Klaus Pflieger, der in seinem langen Berufsleben als Staatsanwalt mehrmals derartige Situationen erlebte. Er war an Verfahren gegen RAF-Mitglieder wie auch an den Ermittlungen zu den Polizistenmorden an der Startbahn West des Flughafens Frankfurt, zum Brandanschlag von Mölln und zum Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge beteiligt. Er begleitete die Gründung des bundesweit ersten Hauses des Jugendrechts in Stuttgart-Bad Cannstatt und war 12 Jahre Generalstaatsanwalt in Stuttgart. In einer spannend inszenierten Talkrunde sprechen wir mit Klaus Pflieger über seine sicherlich einmaligen Erinnerungen.

 

Zu dieser Veranstaltung laden wir alle Mitglieder des Polizeihistorischen Vereins Stuttgart e.V. und natürlich alle Polizeibediensteten und -pensionäre samt Begleitung recht herzlich ein. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen. Wir lassen die Veranstaltung wie gewohnt mit einem kleinen Imbiss ausklingen und freuen uns, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.



Eine Veranstaltung unserer Reihe "Kultur im Foyer"

Zwei bis drei Mal im Jahr bieten wir interessierten Personen in unserer Veranstaltungsreihe "Kultur im Foyer" unterschiedlichste, interessant aufbereitete Themen zur Geschichte der Stuttgarter Polizei. Dies können Vorträge sein, Podiumsdiskussionen, Lesungen oder andere Arten von Veranstaltungen. Die Dauer beträgt jeweils etwa zwischen 60 und 90 Minuten. Kurz, knackig und informativ.

 

Im Anschluss gibt es bei einem Imbiss jeweils ausreichend Gelegenheit, sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung (siehe weiter unten).

Anmeldung

Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der Planungssicherheit und logistischen Vorbereitungen eine verbindliche Anmeldung benötigen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, entscheidet der Eingang der Anmeldung über die Teilnahme. Da die Veranstaltung auf einem Polizeiareal stattfindet, ist aus Sicherheitsgründen eine namentliche Anmeldung jedes Veranstaltungsteilnehmers erforderlich.

(Die Daten werden von uns entsprechend der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandelt und nach der Veranstaltung wieder gelöscht. Sie werden für keine anderen Zwecke außer der Veranstaltungsanmeldung verwendet.)

 

Wir bitten alle Besucher, sich am Veranstaltungsabend an der Pforte des Polizeipräsidiums zu melden und ein gültiges Ausweisdokument mitzuführen. Vielen Dank!

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